Manufaktur
Asta Volkensfeld
Über das Objekt: Asta Volkensfelds Keramik Schale hat einen Durchmesser von ca. 25 cm und ist ca. 7,5 cm hoch. Ihre klar strukturiere geometrische Musterung steht im spannungsvollen Kontrast zu der zufälligen, lebendigen Rauchzeichnung, die erst durch den dritten Brand, den Rauchbrand, entsteht. Diese Kombination in der Oberflächengestaltung, erweitert durch den Einsatz von Astas selbst hergestellten Ascheglasuren machen jedes Objekt einzigartig. Zum Unikat. Die Schale ist poliert, wodurch ein seidigen Glanz entsteht, und mit Reiswasser abgedichtet. Dadurch kann sie schöne Dinge, aber auch Lebensmittel wie Nüsse, Gebäck oder Obst präsentieren. Oder als Objekt Deine Sinne erfreuen.
Herstellungsverfahren: Asta Volkensfelds Keramiken entstehen in Aufbautechnik. Anschließend werden die Objekte in mehreren Durchgängen im lederharten Zustand mit einem Halbedelstein poliert. So entsteht der seidige Glanz. Die Objekte sind dreimal gebrannt. Die ersten beiden Brände erfolgen im Elektroofen bei maximal 980 Grad. Nach den ersten Bränden wird das grafische Muster durch Kreppband und ein Sand-Schlicker Gemisch aufgetragen. Der abschließende dritte Brand, der Rauchbrand, erfolgt in der Rauchtonne. Der Rauchbrand kann bis zu zwei Tagen dauern. Dabei liegen die Keramiken in Sägespäne, Reisig und Zeitungspapier. So entstehen die typischen Rauchzeichnungen. Nach dem Rauchbrand und der sorgfältigen Reinigung der Stücke, werden die Arbeiten mit Bienenwachs beschichtet und abermals poliert.
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In Asta Volkensfelds Arbeit stehen die Themen Herkunft, Identität und Vergänglichkeit im Mittelpunkt. Ihre Keramiken wirken durch ihre geometrischen Muster klar und strukturiert, zugleich berühren sie durch ihre Formschönheit und Funktionalität. Die Objekte entwickeln eine stille Präsenz und treten in einen feinen Dialog mit den Betrachtenden.
Asta Volkensfeld wurde 1981 in Eutin geboren. Nach einer Ausbildung zur Damenschneiderin in Hamburg im Jahr 2005 besuchte sie von 2015 bis 2018 die Schule für Textilgestaltung in Berlin. 2021 begann sie ihre Keramikausbildung und Mitarbeit bei Marie-Annick Le Blanc. Seit 2022 lebt sie in Brandenburg und betreibt ein eigenes Studio in Groß Köris, in dem sie Kurse und Workshops anbietet. Seit 2023 ist sie Mitglied der GEDOK Brandenburg und wurde 2024 mit dem DA! Art Award ausgezeichnet.
Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Praxis liegt auf keramischen Objekten in Aufbautechnik und deren Veredelung im Rauchbrand. Ihre Ascheglasuren stellt sie selbst her. Die natürlichen Farbtöne und vielschichtigen Oberflächen ihrer Arbeiten unterstreichen die enge Verbindung zwischen Natur, Mensch und Handwerk, die ihren Werken innewohnt.