Saeam Kwon wurde in einer Kleinstadt in Taebaek, Korea, geboren und begann 2009 mit Ton zu arbeiten. Sie konzentriert sich seitdem auf die Herstellung von feinem Steinzeug, das minimalistisches Design mit traditionellen koreanischen Einflüssen verbindet. 2017 zog sie nach Berlin und arbeitet seitdem hauptberuflich als Keramikerin. Alle ihre Werke entstehen in ihrem Atelier in Berlin-Friedrichshain.

Ihre Arbeiten bestehen aus rauem, dunklem, gedämpftem Ton, dessen Optik durch raffinierte Details und ein minimales Gewicht kontrastiert wird. Sie dreht den grob schamottierten Ton auf der Drehscheibe, was im Keramikhandwerk selten so gehandhabt wird, da er sich aufgrund seiner festen und rauen Eigenschaften nur eingeschränkt dafür eignet. Die Künstlerin nimmt die erschwerten Bedingungen und aufgerauten Hände dennoch in Kauf, um ihre besondere Keramik zu erschaffen.

Über den Entstehungsprozess ihrer Keramikobjekte schreibt Saeam:

„Ich beginne selten mit einem festen Entwurf, sondern habe eine grobe Idee. Ich arbeite lieber direkt an der Töpferscheibe und lasse die Form in meinen Händen entstehen. Das endgültige Design entsteht immer durch die Anfertigung mehrerer Versionen und die Auswahl der besten. Keramik ist unvorhersehbar, manchmal braucht man Dutzende, sogar Hunderte von Tests. Selbst wenn ich ein perfektes Bild im Kopf habe, weiß ich erst, ob es möglich ist, wenn ich es ausprobiere.“

Mehr zu Saeam Kwon und ihrer Arbeitsweise erfahrt ihr in unserem Blog.



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