Dietlind Wolf Traces Vase Steinzeug hell | haptik.de
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Dietlind Wolf, Steinzeug Vase | hell (DW14)

Normaler Preis980,00 €
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- Unikat -
Gefertigt in Deutschland
Maße: H43cm, Ø: 13cm
Gewicht: 0,92kg
Material : Keramik

Über das Objekt: Diese außergewöhnliche Vase aus hellem Steinzeugton ist ca. 43cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 13cm. Sie ist Teil von Dietlinds Langzeit-Projekt „Traces/ Spuren“ und gehört zu der Serie „Sicilia“ aus dem Jahr 2023. Auf ihrer Spurensuche entdeckt Dietlind Gestein und Materialien, die zu Staub zermahlen Teil der Oberfläche des Objektes werden. Die Oberfläche dieses Objektes ist gekratzt, mit Porzellan-Engobe, Marmorstaub und Tuff aus Palermo und einem gemahlenen Tonfund aus Travemünde partiell belegt. Durch den finalen Brennvorgang entstehen durch diese Spuren der Vergangenheit sichtbare und haptische Oberflächen die untrennbar mit dem Objekt der Gegenwart verschmelzen.

Die verwendeten Materialen für die Oberflächen des Objektes sind lebensmittelecht und wasserdicht. Somit kann das Objekt vielfältig genutzt werden. Oder einfach Deine Sinne erfreuen.

Jedes Objekt der Sicilia Serie ist in seiner Formgebung und Oberfläche ein Unikat und kommt mit einem gedruckten Zertifikat. Das Dokument enthält Informationen über das Produkt und die verwendeten Materialien und ist von Dietlind Wolf persönlich erstellt worden. Des Weiteren sind Proben des zermahlenen historischen Materials Bestandteil der Arbeit und werden mit dem Objekt zusammen geliefert.

Herstellungsverfahren: Diese Arbeit ist aus hellem Steinzeugton gefertigt, die Oberfläche gekratzt und bei 960° im Elektroofen vorgebrannt. Die Oberfläche außen ist vor dem Schrühbrand mit Engobe aus Porzellan partiell belegt. Nach dem Schrühbrand ist die Oberfläche mit Marmorstaub aus einer Fabrik und Tuff aus einem Abrisshaus in Palermo und Teile eines Tonfundes aus Travemünde Helldahl belegt worden. Das Vasenobjekt wurde bei 1250° im Elektroofen gebrannt. Alle Flächen, die nicht glasiert sind, wurden mit liquid Quarz (Sio2) eingestrichen. Sie sind lebensmittelecht und wasserdicht.

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  • Die Keramiken von Dietlind Wolf sollten nur bei Bedarf mit der Hand abgewaschen werden. Benutze dafür klares Wasser oder maximal sanfte Reinigungsmittel, ein feuchtes Tuch und wenn nötig eine sanfte Bürste. Und auf keinen Fall abrasive Schwämme.
  • Trockne die Keramik nach der Reinigung sorgfältig ab, um Wasserflecken zu vermeiden.
  • Keramiken können auf ihrer Unterseite rauer sein als Gefäße aus anderen Materialien. Wir empfehlen daher empfindliche Untergründe, auf der die Keramik stehen soll, gegebenenfalls vor Zerkratzen zu schützen.
Manufaktur

Dietlind Wolf

Dietlind Wolf ist eine vielseitige Künstlerin, die aus ihrer Neugier auf das Leben heraus eine stetige Spurensuche nach Materialität unternimmt.

Nach ihrem Studium der Visuellen Kommunikation an der FH Aachen, das sie mit einer Auszeichnung für hervorragende Leistungen abschloss, arbeitete sie für renommierte Marken als Textildesignerin in der Haute Couture in Italien und der Schweiz. In den 1990er-Jahren begann sie ihre freiberufliche Laufbahn als Textildesignerin sowie als Stylistin für Stillleben und Food-Fotografie für internationale Magazine.

Ab 2004 begann Dietlind Wolf, für ihre fotografischen Arbeiten eigene Steingut- und Porzellangefäße zu entwerfen und herzustellen. Damit setzte eine experimentelle künstlerische Entwicklung ein, in der sie Spuren von materieller Geschichte in Sand, Ton, Erde und Stein erkundet.

Ihr biografischer Weg erklärt die Einflüsse und Vernetzungen verschiedener künstlerischer Disziplinen in ihren Arbeiten. Mit feinem Gespür für Materialität und Farbe entwickelt sie eigenständige Konzepte und setzt außergewöhnliche Ideen in unverwechselbarer Form um. Ihre Gefäße aus Ton gewinnen durch den bewussten Einsatz der Werkstoffe eine besondere atmosphärische Dichte und laden Menschen ein, sich mit allen Sinnen auf eine eigene Spurensuche zu begeben.

Dabei schleicht sich gelegentlich eine subtile Ironie ein. Mittelalterlicher Straßendreck von den archäologischen Grabungen in der Lübecker Beckergrube zeigt sich nach dem Brand auf den Gefäßoberflächen als feine goldene Sprenkel, die über Geschichte, Wert und Wahrnehmung nachdenken lassen.