Masayoshi Oyas farbenfrohe Tassen, Teller und Vasen verbinden die traditionelle japanische Handwerkskunst mit der skandinavischen Farb- und Formensprache. Die Unikate mit den außergewöhnlichen Oberflächen vereinen Funktionalität und künstlerischen Ausdruck und laden dazu ein, Schönheit im Alltag neu zu entdecken.
Über den Künstler: Masayoshi Oya wurde 1979 in Japan geboren und lebt und arbeitet heute in Göteborg. Seine Keramik verbindet japanische Handwerkstraditionen mit experimentellen Einflüssen seiner schwedischen Wahlheimat. Daraus entsteht eine eigenständige, farbenfrohe Bildsprache, die traditionelle Formen mit grafischen Mustern und spielerischen Glasuren verbindet. In seiner Arbeit treffen Präzision und Spontaneität aufeinander. Inspiration findet Oya in der Natur, in Traditionen, im Ungewöhnlichen und in der Begegnung zwischen Japan und Schweden. Seine Keramik zeigt, wie aus dem Zusammenspiel verschiedener Kulturen eine persönliche und zeitgenössische Formensprache entstehen kann. Alle Objekte von Masayoshi Oya werden auf der Unterseite vom Künstler persönlich oftmals kaligraphisch signiert. In Göteborg betreibt er das Keramikstudio Oyama.
Seine Beziehung zur Keramik begann während seiner Schulzeit in Japan. In einem Keramikkurs entdeckte Masayoshi Oya seine unmittelbare Verbindung zu dem Material und wusste schnell, dass er damit arbeiten wollte. Nach seinem Keramikstudium an der Aichi Prefectual Seto in Tokio zog er 2007 nach Schweden und studierte an der Capellagården auf Öland Keramik und absolvierte später seinen Masterabschluss in Kunsthandwerk an der HDK-Valand in Göteborg. Der Wechsel zwischen den beiden Kulturen eröffnete ihm einen neuen Zugang zu seinem eigenen künstlerischen Ausdruck. Bis heute prägt diese Verbindung seine Arbeit. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Göteborg, im Design Museum Helsinki, bei Wanås Konst, in der Schwedischen Botschaft in Tokio, im Röhsska Museum und im Kunstmuseum in Tønder ausgestellt. Seit kurzem befindet sich auch eine Arbeit von Masayoshi in der Sammlung des schwedischen Nationalmuseums.