Manufaktur
Tomoko Iwata
Über das Objekt: Diese außergewöhnliche Vase von Tomoko Iwata hat eine Höhe von 14 cm und einen Durchmesser von 10 cm. Sie ist aus dunklem Ton gefertigt und mit einer tiefen braunschwarzen Glasur versehen, die einen feinen metallischen Schimmer zeigt. Die Vase hat eine bauchige, nach unten schmaler werdende Form mit einer markanten Kante im oberen Drittel. Darüber läuft die Vase in einer asymmetrischen, hohen und geschwungenen Lippe aus, die der Vase Eleganz verleiht. Dank ihrer Wasserdichtigkeit kann die Vase sowohl für frische als auch für getrocknete Blumen und Zweige.
Herstellungsverfahren: Tomoko Iwatas Vasen sind handgearbeitet, die rostfarbenen und karbonisiert-schwarzen Oberflächen entstehen durch ein Brennverfahren mit „reduzierender Abkühlung“.
Zur Info: dieses Produkt ist Teil unserer "Japan Affairs" Ausstellung und wird nach Kauf erst Ende Juni versendet.
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• Die Vase sollte mit der Hand abgewaschen werden. Benutze dafür klares Wasser oder maximal sanfte Reinigungsmittel und keine abrasiven Schwämme.
• Trockne das Gefäß nach der Reinigung sorgfältig ab, um Wasserflecken zu vermeiden.
• Keramikgefäße können auf ihrer Unterseite rauer sein als Gefäße aus anderen Materialien. Wir empfehlen daher empfindliche Untergründe, auf der das Gefäß stehen soll, gegebenenfalls vor Zerkratzen zu schützen.
Tomoko Iwata, geboren 1977 in Saitama, Japan, schloss 2000 ihr Studium mit einem BA in Bildender Kunst an der Okinawa Prefectural University of Arts ab. 2006 absolvierte sie die Ausbildung am Tokoname City Ceramic Art Institute und machte sich anschließend in Tokoname, Aichi, selbständig. Seit 2007 lebt und arbeitet Tomoko in Gyoda, Saitama.
Tomoko Iwata arbeitet nach dem japanischen Konzept „Utsuwa“ (schöne Dinge für den täglichen Gebrauch). Ihre Einzelblumenvasen-Serie „Kusano Utsuwa“ wird nach dem Tatara-Verfahren hergestellt. Tatara ist ein Verfahren, bei dem Tonplatten durch Biegen oder Zusammenfügen auf einem Brett oder einer ebenen Fläche geformt werden. Tomoko Iwata nutzt Tatara-Zukuri, um ihre quadratischen, rechteckigen oder trapezförmigen Vasen aus flachen Tonplatten zu fertigen.
Ihre raffinierten Designs werfen bei den Betrachtenden häufig Fragen auf und sorgen für Erstaunen. Einige Vasen wirken exakt wie vom Meer geschliffene Steine, andere lassen sich in zwei verschiedenen Positionen kippen. Und wie gelingt es, dass ihre würfelförmigen Vasen von allen Seiten glasiert sind, obwohl die Seite, die den Brennofen berührt, eigentlich unglasiert bleiben müsste?