Zur Keramik kam Elke Sada zufällig. 1991 besuchte sie während ihrer Arbeit als Forschungstechnikerin in den USA einen Töpferkurs. Die unmittelbare Erfahrung mit dem Material begeisterte sie so sehr, dass sie einige Jahre später ihren Beruf in der chemischen Forschung aufgab und sich vollständig der Keramik widmete. Sie studierte 3D-Design mit Schwerpunkt Keramik an der Bath Spa University und anschließend Keramik und Glas am Royal College of Art in London.
Die Verschmelzung von Keramik, Malerei und Grafik steht bis heute im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Dabei interessiert sie besonders das Zusammenspiel von Raum, Farbe, Bewegung und Zufall. Sie gestaltet farbenfrohe und eigenwillige Gefäße, bei denen Arbeitsspuren, Ecken und Kanten bewusst sichtbar bleiben. Ihre Keramik bewegt sich zwischen angewandter und freier Kunst und erzählen von einer großen Freude am Experimentieren.
Eine besondere Bedeutung hat die Farbe. Elke Sada versteht sie als wesentlichen Bestandteil ihrer Keramik und setzt sie bewusst und kraftvoll ein. Drucktechniken, malerische Elemente und unterschiedliche keramische Verfahren verbinden sich zu einer eindrucksvollen Bildsprache.
Heute lebt und arbeitet Elke Sada in Höhr-Grenzhausen. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und ausgezeichnet und befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.